Burnout

Was ist ein Burnout?

Unter dem Burnout versteht man verschiedene Symptome, welche mit anhaltendem emotionalem und körperlichem Erschöpfungszustand zusammenhängen. Die Betroffenen leiden unter Ärger und Dauerstress.

Ein Burnout entwickelt sich schleichend, so dass wir die Signale unseres Körpers gar nicht wirklich wahrnehmen oder wir sie ignorieren, weil wir ja stark sein müssen und uns keine Schwäche erlauben können. Erste Anzeichen können innere Unruhe, Schlafstörungen oder Gereiztheit sein.

In den letzten Jahren hat die Anzahl der Betroffenen drastisch zugenommen. Unter anderem ist das auf die Schnelllebigkeit und die Arbeitssituation zurückzuführen und der Erwartungsdruck der Gesellschaft und unser eigener. Immer muss mehr Verantwortung übernommen und zugleich mehr Leistung erbracht werden. Auch die ständige Erreichbarkeit – sowohl im Berufsleben wie im privaten Alltag – leistet ihren Beitrag dazu, kaum noch zur Ruhe zu kommen.

Daraus resultiert ein negativer Stress, der wiederum die Entstehung verschiedener Krankheitssymptome begünstigt. Dann spielt es eine entscheidende Rolle, wie ich das ganze wahrnehme und werte und es sich dabei auf meinen Gesundheitszustand auswirkt. Wenn ich es als Herausforderung für die Entwicklung meiner Persönlichkeit ansehe, wird es weniger negative Auswirkungen auf meinen Gesundheitszustand haben, als wenn ich das Gefühl habe, den Anforderungen nicht gewachsen zu sein.

Anzeichen für ein Burnout

Burnout betrifft den Körper und die Psyche. Die Symptome können sehr unterschiedlich sein und können sich in verschiedenen Formen äussern. Es können sogar chronische Schmerzen, Magen-Darm-Probleme, Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit, Herzrhythmusstörungen oder andere Symptome auftreten ohne organische Ursachen.

Mögliche Burnout-Anzeichen sind:
  • Energiemangel und Erholungsunfähigkeit

  • Konzentrationsstörungen, Gedächtnisprobleme

  • Entscheidungsunfähigkeit

  • Leistungs- und Antriebsschwäche

  • Versagensängste

  • Gleichgültigkeit, innere Leere und Langeweile

  • Desillusionierung oder Verzweiflung

  • Ruhelosigkeit, nervöse Unruhe, Schlafstörungen

  • Schwächegefühl

  • Bitterkeit

  • Gefühl mangelnder Anerkennung

  • geringe Frustrationstoleranz

Wer ist Burnout-gefährdet?

Oft sind Menschen betroffen, die zu hohe Ansprüche an sich selbst stellen und alles perfekt erledigen wollen, aber zugleich ein zu geringes Selbstwertgefühl haben. Sie trauen sich kaum etwas zu und können nicht gut mit Enttäuschungen, Frust und Kränkungen umgehen, da die geeignete Bewältigungsstrategie fehlt.

Folgende Faktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit eines Burnouts zusätzlich:

  • große Verantwortung unter Zeitdruck oder langweilige Routinen

  • unerfüllbare Vorgaben

  • zu hohe Anforderungen an sich selbst

  • unklare oder wechselnde Erfolgskriterien

  • Schichtdienst oder stark wechselnde Arbeitszeiten

  • mangelnde Einfluss- und Kontrollmöglichkeiten

  • schlechtes Betriebsklima

  • Angst um den Arbeitsplatz

  • Starker Wunsch nach Anerkennung

  • Selbstüberforderung

  • Nicht Nein sagen können

Wie wird Burnout diagnostiziert?

Das Burnout wir durch einen Arzt diagnostiziert.

Was kann man vorbeugend tun?

Massnahmen zur Burnout-Prävention empfehlen sich schon bei den ersten Anzeichen von hohem privatem und beruflichem Stress. Es soll nicht zum Dauerzustand werden, sondern möglichst schnell verringert werden.

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Claudia Brändli 

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