ÄNGSTE und ihre Auslöser


Heute widme ich mich einem Thema, welches mir sehr am Herzen liegt und in unserer Gesellschaft immer noch ein Tabuthema ist.


Herzrasen, zittrige oder schweissige Hände, beengtes Gefühl in der Brust, alles zieht sich zusammen, man erstarrt oder man will wegrennen.


Angststörungen sind keine Seltenheit.


Meist machen sich Angststörungen schon in der Kindheit oder im Jugendalter bemerkbar, spätestens aber im frühen Erwachsenenalter. Fachleute gehen davon aus, dass etwa 15 bis 20 Prozent der Menschen irgendwann unter einer Angststörung leiden. Weniger als 50 Prozent der Fälle werden diagnostiziert, nur ein kleiner Teil davon bandelt. Oftmals schämen sich die betroffenen Personen, über diese Ängste zu sprechen.


Viele betroffenen haben die Befürchtung, als psychisch krank abgestempelt zu werden. Geschätzt wird, dass ca. 6% der Schweizer Bevölkerung derzeit wegen Angst behandelt wird und weit über eine halbe Mio. Betroffener nicht diagnostiziert und damit unbehandelt bleiben.


Welche Formen von Angst gibt es.


Beispiele von Krankheitsbildern aus dem Formenkreis der Angststörungen:


Panikattacke Akuter, intensiver und zeitlich begrenzter Angstanfall. Kann bei allen Angststörungen auftreten.


Panikstörung Wiederkehrende unerwartete, nicht durch äussere Umstände ausgelöste Panikattacke.


Phobien Lang andauernde Störungen, bei denen Angst durch eindeutige, ­eigentlich ungefährliche Situationen oder Objekte hervorgerufen wird.


Agoraphobie Sie besteht nicht nur aus Angst vor weiten Plätzen (griechisch agora: Markt­platz), sondern vor allem aus Angst vor Situatio­nen ausserhalb der gewohnten Umgebung und bei wenig Möglichkeiten zur Flucht oder Hilfe von aussen (Menschen­mengen, Schlange stehen etc.).


Soziale Phobie/soziale Angststörung

Die Furcht vor Situa­tionen, in denen man etwas sagen oder tun könnte, was demütigend oder peinlich ist. Es können alle psychi­schen, körperlichen und vegetativen Symptome der Angst auftreten, zum Beispiel beim Gedanken, in der Öffentlichkeit sprechen zu müssen.


Generalisierte Angststörungen Sie entstehen im Gegensatz zu Phobien aus andauernder Angstsymptomatik, also quälenden Befürchtungen, die sich auf alles beziehen können.


Spezifische Phobien Man unter­scheidet zwischen Tier-, Umwelt-, Verletzungs- und situativem Typus (Aus­löser: Spinnen, Blut, Lift und anderes). Sie gelten meist nicht als Krankheit.


Befreie Dich von Deinen Ängsten und lasse Mut, Fröhlichkeit oder was auch immer Du brauchst in Dein Leben hinein. Lass Dich nicht mehr von Deinen Ängsten leiten, sondern lebe Dein Leben, so wie Du Dir das wünschst. Sprenge Deinen Ketten.


Coaching kann Dir dabei helfen!

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Claudia Brändli · St. Jakobstrasse 66 · 4133 Pratteln 

Telefon +41 76 373 46 00 ·  E-Mail : claudia.braendli@balanced-life.ch

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